Roter Waldameisen-Alarm

Wenn Rote Waldameisen eine Beute abschleppen, kann man schon einmal etwas genauer hinschauen. Man muss natürlich nicht (mancher ekelt sich ja vor diesem und jenem). Aber ich habe es einfach mal getan (und Fotos gemacht).

Was ist nötig für solche Fotos?

Ein Makroobjektiv nicht. Ich habe meins gerade verliehen und die Fotos mit einer alten 50mm-Festbrennweite (manueller Fokus und Blendenring) gemacht, die ich mit einem Retroadapter verkehrt herum an der Kamera befestigt habe. Ich war selbst erstaunt, aber es funktioniert ziemlich gut.
Als hilfreich erwies sich der Liveview auf dem Kameramonitor; durch den Sucher blickend, das Kinn halb in der Erde vergraben wäre es schwierig geworden. Unentbehrlich war Blitzlicht. Aber da einen Zentimeter Boden direkt vor der Kamera auszuleuchten, nicht viel Leistung benötigt, reichte der eingebaute Aufklappblitz. Als Diffusor habe ich ein Blatt weißes Papier (DIN/A4) und zwei Streifen Tesafilm verwendet. Ehrlich. So verrückte Sachen mache ich.

Neben dieser Ausrüstung wird benötigt:
a) Die Bereitschaft, sich in eine belebte Ameisenstraße zu knien und, falls es hier oder dort kribbeln oder krabbeln sollte, einfach weiterzumachen.
b) Ein bisschen Geduld.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.